AUSTRALIEN - Noosa
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In Noosa konnten wir unsere ersten Känguruhs sehen. Bereits im Norden haben wir vorher schon viele kleine Wallabies gesehen, aber so ausgewachsene Känguruhs sind da doch schon etwas anders. Übernachtet haben wir in einer Hostel weit außerhalb von Noosa. Das Flair und die Abgeschiedenheit dieser Holzhütte war zwar ganz entspannend, aber wäre nach wenigen Tagen sicher langweilig geworden. |
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| Die nächsten 3 Tage haben wir uns deshalb recht günstig ein Kanu und Campingausrüstung geliehen und sind durch die Flüsse des südlichen "Great Sandy National Park" gepaddelt. | |
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Die Flüsse waren meist von dichtem Regenwald umgeben, und viele Stellen waren somit von Land gar nicht zugänglich. So kam es auch, dass wir am ersten Tag außer dem Ranger niemandem sonst begegnet sind. Das Wasser war recht schwarz und ähnelte eher Schwarztee, als das Wasser eines geschützten Nationalparks. Dies hat jedoch mit der großen Verwesung zu tun. Wenn es windstill war ergaben sich dadurch, wie auf dem Foto zu sehen ist einzigartige Spiegelungen auf der Wasseroberfläche. |
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Gezeltet haben wir nicht auf dem Hauptzeltplatz, sondern etwas flußaufwärts an einem der vielen kleinen Zeltstellen. Dies war dann meist eine kleine Fläche mitten im Wald. Dementsprechend unheimlich war dann auch die Nacht, als es in der Dunkelheit rund ums Zelt ständig raschelte. Wühltiere, Frösche und Echsen konnte man die ganze Zeit im Dickicht rumkriechen hören. Am zweiten Tag dieser Kanutour sind wir nur kurz gepaddelt und haben dann eine Wanderung zum 12km entfernten Sand Patch gemacht. Auf einer Bergkuppe mitten im Wald hat sich ein riesiges Sandfeld gebildet. |
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Hier kam man sich dann wie in der Sahara vor. Von hier war es dann nicht mehr weit bis zur Küste. Nachdem wir nun schon den zweiten Tag nahezu Niemandem begegnet sind und wir auch auf dieser Wanderung die einzigen waren, kam am Strand dann aufeinmal ein Jeep hinter dem anderen angerast, um Angeln zu gehen- schon irgendwie seltsam- da paddelt und läuft man solange und ist aufeinmal mitten zurück in der Zivilisation. Nach einer weiteren Nacht mit unheimlichen Geräuschen rund ums Zelt ging's dann wieder zurück nach Noosa. Da dies ein Samstag war, sind wir auf dem Weg dann wenigstens auch vielen Australiern begegnet, die dort ihr Wochenende verbringen wollten. Nächste Station nach Noosa war Hervey Bay, von wo wir an einer "Self-guided" Tour auf Fraser Island teilnahmen. |
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