Los Angeles
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| Die riesen Letter über Hollywood sind das Wahrzeichen von Los Angeles. Der Hollywood Boulevard mit dem Walk of Fame ist jedoch für jeden Touristen eine einzige Enttäuschung: Über 2000 Sterne von vielen bekannten aber viel mehr weniger bekannten Stars werden von einem Souvenir-Shop neben dem anderen umgeben. Nicht ansatzweise erlebt man hier den Glanz von Hollywood. Ein Problem dem man sich mittlerweile bewusst ist und weswegen nun kräftig gebaut wird- als erstes Ergebnis, das neue Kodak Theatre für die Oscar-Verleihung 2002 |
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Ansonsten wird man in LA eine Erfahrung machen müssen: Ohne eigenes Auto ist es sehr schwer sich fortzubewegen. LA ist einfach zu riesig und die wenigen Busse brauchen viel zu lange. Von Hollywood bis nach Venice Beach braucht man da mit dem Bus schon eine gute Stunde. Wer keine Lust auf überteuerte, überfüllte Freizeitparks hat und ein wenig relaxen will, der ist in Venice oder Santa Monica gut aufgehoben. Die Rettungsschwimmer rennen tatsächlich so wie in Baywatch rum und fahren mit ihren gelben Jeeps über den Strand- bloß sind wesentlich weniger Leute da und die Rettungsschwimmer haben natürlich um einiges weniger zu tun wie David Hasselhoff und Kollegen. Wirklich interessant war in LA nur das Gangviertel South Central, unweit des Olympiastadions. Wobei hier klar zwischen Slum und Gangviertel unterschieden werden muss. Aufgrund der Konflikte haben hier Geschäfte, Banken und sogar McDonalds hier keine Fenster. Wer sich mit Führer dort hintraut wird hier sicherlich das interessanteste Erlebnis in LA haben. Die Graffities der Gangs an den Wänden und Schuhe in Größe 37, 38 der Kids hängen als Ergebnis der Kämpfe untereinander immer wieder als Zeichen des Sieges bzw. der Niederlage des anderen an Hochspannungsleitungen. Insgesamt war LA jedoch weniger interessant. Und in den Nobelvierteln von Bel Air oder Beverley Hills sieht man nur verbarrikadierte Villen, und der Sunset Boulevard war auch nicht unbedingt interessant. Was man jedoch merkt ist der deutliche Unterschied des "way of life" zwischen Ost- und Westküste- im Westen ist doch alles wesentlich lockerer und "relaxeder" als im Osten. So war es mit der offenen Art der Leute hier nie langweilig Bus zu fahren- ein kürzerer oder eben auch längerer Small-Talk war immer drin. Aber dann ging es endlich nach Australien! |