Hong Kong

Nach einer kurzen Zwischenlandung in Manila, aufgrund eines Unwetters bin ich dann in Hong Kong angekommen. Die stickige Luft in den Strassen Hong Kongs war dann doch wieder eine große Umstellung für mich.
Aber nichtsdestotrotz, Hong Kong hatte sein eigenes Flair. Während die Strassen mit chinesischen Schriftzeichen nur so zugepflastert waren, kam man hier glücklicherweise mit seinem Englisch nahezu problemlos durch. Lediglich die Aussprache war ein wenig gewöhnungsbedürftig. Am ersten Tag in Hong Kong hat es jedoch nur geregnet und es war heiß und schwül. Da habe ich mir lieber die riesigen Shopping Malls in Kowloon und das dortige Space Museum, was ganz nett gemacht war, angeguckt. Die nächsten Tage war das Wetter jedoch deutlich besser.
So habe ich per Fähre am zweiten Tag Insel-Hopping gemacht. Während es auf der riesigen Lantau Island einen 26m hohen bronzenen Riesenbuddha auf einem Berg und buddhistische Tempel zu betrachten gab, waren auch die kleineren Inseln interessant, da diese vornehmlich Wohninseln waren. Hier konnte man in den engen Gassen den Handwerkern bei ihrer Arbeit zuschauen, oder über kleine Märkte laufen.
Den nächsten Tag habe ich hoch oben über Hong Kong auf der Victoria Peak verbracht. Dieser Berg erhebt sich direkt hinter der Skyline von Hong Kong Island. Mit einer Seilbahn, der Peak Tram, die eine Steigung von teilweise über 60 % überwindet geht es hoch zum Peak Tower, einem rieigen Vergnügungszentrum. Wer dann zu Fuß weiter hochläuft bekommt traumhafte Ausblicke über den Hafen von Hong Kong.

Besonders interessant ist es hier, zu beobachten, wie die Sonne über Hong Kong untergeht.

Den letzten Tag bin ich dann durch Kowloon und weitere zahlreiche Märkte auf Hong Kong Island geschlendert.

Die Skyline von Hong Kong hat mir sogar besser gefallen, als die von New York. Im Hafen zwischen den beiden Hauptinseln Hong Kong Island und Kowloon war ein ziemlich dichter Schiffsverkehr kreuz und quer, scheinbar ohne konkrete Vorfahrtsregeln, und es herrschte tagsüber ein Seegang wie auf hoher See.

Hong Kong war nicht nur eine tolle Stadt, sondern war angenehmerweise sehr preisgünstig.

Von Hong Kong gings es dann auf die letzte Station meiner Reise, nach Singapur, wo ich auch Simi wieder getroffen habe.