AUSTRALIEN - Fraser Island
| Zu elft hat man sich hier gemeinsam einen Landcruiser gemietet, gemeinsam Lebensmittel eingekauft und hat dann mehr oder weniger versucht einem empfohlenen Zeitplan zu folgen. Fraser Island gehört auch zum Great Sandy National Park und ist die größte Sandinsel der Welt, mit rund 124km Länge. |
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| Straßen waren größtenteils der Strand, wo man jedoch auf Flutzeiten und Washouts achten musste. - Aber nicht nur das, sondern auch auf Flugzeuge. Es konnte da schon mal vorkommen, dass ein Flugzeug aufeinmal von hinten oder vorne eingeflogen kam und man diesem erstmal irgendwie ausweichen musste. |
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Die Wege im Inland waren oftmals im tiefen Sand auch nicht einfach zu fahren. Obwohl Sand nicht gerade ein besonders nährstoffreicher Boden ist, findet man auf Fraser Island jedoch eine tolle Regenwaldvegetation mit riesigen Bäumen. Und auch Wildlife, wie diese Schlange und vor allem Dingoes war weitverbreitet. Besonders Dingoes, eine Art Wildhunde machen Probleme. Deshalb sollte man auf Fraser Island nachts beim Zelten seine Nahrungsmittel auch immer gut wegschließen wenn man am nächsten Tag noch was davon haben will. Und Schuhe haben sie gerne- immer wieder sieht man zerkaute Schuhe am Wegrand liegen. Ich habe in den drei Tagen dort einfach nie Schuhe angezogen und sie immer im Jeep gelassen. |
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Fast schon paradiesisch erschien der Lake McKenzie. Absolut klares sauberes Süßwasser, und feinsten Sandstrand fand man hier vor. In seinem tiefsten Punkt ist der See 15m tief und sogar hier kann man noch bis zum Grund sehen. Das Wasser wird auf Fraser Island auch gleich ungefiltert als Trinkwasser genutzt. Außerdem schwammen auch ein paar wenige kleine Schildkröten im See herum. Von Indian Heads im Nordosten der Insel hat man immer gute Chancen Wale, Delphine, riesige Rochen und Haie zu sehen. Aber bei Haien hatten wir leider weniger Glück. Wieder in Hervey Bay auf dem Festland angekommen, sind wir am nächsten Tag gleich wieder raus zum Whalewatching auf einen Katamaran. Am Anfang waren wir dabei aber weniger erfolgreich, bis auf vereinzelte Schwanzflossen wollten uns die Wale nicht viel vorführen. Bis plötzlich einer nur rund 15m entfernt vom Boot loslegte: |
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Immer und immer wieder stieg der rund 15m lange Buckelwal aus dem Wasser, um uns eine unvergessliche Show zu bieten. Nach über einer Stunde Show mussten wir dann jedoch weg, da wir bereits zu weit von Hervey Bay entfernt waren. Und in der Entfernung sahen wir es noch lange weiter spritzen und springen... Ein Wahnsinn! Nachdem wir uns schwerenherzens von den Walen getrennt hatten, ging es von Hervey Bay nach Airlie Beach weiter, von wo aus wir die Whitsunday Islands umsegelt haben. |